Fotografie+Malerei!

im Werk von Adolf Frohner

21.10.2018 – 07.04.2019

 

Fotografie+Malerei!

im Werk von Adolf Frohner
21.10.2018-07.04.2019

Seit der Erfindung des fotografischen Mediums stehen Fotografie und Malerei in reger Wechselwirkung. Orientierte sich die Fotografie zunächst an der Malerei und ihrer atmosphärischen Wirkung, so nutzte die Malerei umgekehrt fotografische Motive als Vorbild. Im 20. Jahrhundert brachen die Grenzen zwischen den Kunstdisziplinen immer mehr auf und das fotografische Bild wurde Teil malerischer Strategien. Heute bedient man sich selbstverständlich am Repertoire aller Medien.

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Dass auch Adolf Frohner wesentliche Impulse seines Werkes der Auseinandersetzung mit dem fotografischen Medium verdankt, wurde durch die Aufarbeitung seines Archives sichtbar. Frohner begab sich seit den 1960er Jahren mit seinem Fotoapparat auf Spurensuche und interessierte sich für Strukturen und Zeichen an Wänden ebenso wie für Unscheinbares und Zufälliges. Experimentierend arbeitete er eigene und gefundene Fotografien in seine malerischen Objekte ein und leistete mit dieser Integration des fotografischen Bildes einen entscheidenden Beitrag zur Erweiterung des Tafelbildes und den Diskurs um Abbild und Realität.

Die Ausstellung zeigt erstmals den Zusammenhang zwischen Adolf Frohners Fotografie und seiner Malerei auf und skizziert anhand signifikanter Werkbeispiele das Verhältnis von Fotografie und Malerei in Werken von Zeitgenossen Frohners bis zur heutigen Generation.

Kuratorin: Elisabeth Voggeneder

Mit Werken von:
Heinz Cibulka, Andreas Dworak, Adolf Frohner, Gerhard Kaiser, Michael Part, Wolfgang Raffesberg, Arnulf Rainer, Fritz Simak

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Regelmäßige Führungen

Dauer: ca. 60 Minuten 
an Sonn- und Feiertagen um 16 Uhr, mit Einblick in den Klangraum Krems Minoritenkirche Stein und den dazugehörigen Kreuzgang 
3 € zzgl. Eintritt

 

KUNST, Kaffee & Kipferl

Kunstkenner/innen führen an ausgewählten Sonntagen ganz persönlich durch die Ausstellung. Zum Ankommen werden Kaffee und Kipferl gereicht. Fachkundige Expert/innen schildern vor Originalen ihre Sicht auf die Kunst. Besucher/innen erfahren Hinter gründe, hören Anekdoten und können sich im kleinen Rahmen mit interessanten Persönlichkeiten austauschen.

So, 27.01.2019, 10.30 - 12.30 Uhr | Der Blick des Fotografen
Fritz Simak & Direktorin Elisabeth Voggeneder

Besucher/innen aus Wien bringt ein Shuttlebus bequem zur Kunsthalle Krems und wieder zurück:
Wien - Krems: Abfahrt 09.30 Uhr (Rückseite Rathaus: Friedrich - Schmidt - Platz / Ecke Lichtenfelsgasse)
Krems - Wien: Abfahrt 13.00 Uhr (Kunsthalle Krems)
Kosten:
Bus (hin und retour): 15 €
Eintrittsticket 10 € zzgl. Expertenführungsticket 5 €
Anmeldung bis spätestens 21.01.2019 unter office@kunstmeile.at Begrenzte Teilnehmer/innenzahl

 

Family Factory

Kreativer Spaß beim Experimentieren mit künstlerischen Techniken im offenen Atelier der Kunstmeile Krems. Für Familien und Kreative jeden Alters.

Jeden 3. Samstag, 14.00 – 17.00 Uhr
Atelier der Kunstmeile Krems Steiner Landstraße 3 / 1. Obergeschoß , 3500 Krems
Kosten: 3 € oder Eintritt frei mit einem Ticket der Kunstmeile Krems

 

Services und Informationen

Vorschau

© Adolf Frohner, Gib mir den Schuh Eva, 1970 
Adolf Frohner gemeinnützige Privatstiftung Foto: Peter Böttcher

Ich und Ichich

Adolf Frohner im Porträt
25.05.-06.10.2019

Das Selbstporträt und die Künstlerhommage sind zentrale Motive der europäischen Kunstgeschichte und seit dem vermutlich ersten Selbstporträt von Jan van Eyck aus dem Jahr 1433 aus der Malerei nicht mehr wegzudenken. Aktuell erhält das Selbst-Bild mit dem Aufkommen des Selfies einen einschneidenden Neuwert. Der Blick auf das eigene Bild durchzieht auch das gesamte Schaffen Adolf Frohners. Die Ausstellung Ich und Ichich setzt sich mit Frohners Selbstreflexion in seiner künstlerischen und persönlichen Positionierung auseinander.

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So präsentiert sich Adolf Frohner in seiner Malerei in unterschiedlichsten Rollen selbst. Ein immer wiederkehrendes Thema ist dabei die Beziehung der Geschlechter wie bei Gib mir den Schuh Eva (1970), bei dem Frohner als Adam mit Stöckelschuh in der Hand trachtet, Eva zu verführen, oder bei dem als Selbstbildnis (1975) betitelten Plakatentwurf, bei dem Frohner sich als Voyeur in Szene setzt. Neben diesen in Collagetechnik gefertigten Arbeiten zeigt die Ausstellung Schlüsselwerke aus dem malerischen Oeuvre Frohners wie das titelgebenden Gemälde Ich und Ichich (1986) oder Salome und Tut-ench Amun (1983), bei dem sich Frohner in Beziehung zu tradierten Mythen der Kulturgeschichte Europas darstellt.

Parallel dazu entstanden zahlreiche Porträts von Adolf Frohner, in denen er sich vielgesichtig und spielerisch posierend zeigt. Diese geben den Künstler durch den Filter des fremden Blicks wieder, etwa in Fotografien Peter Baums und Didi Sattmanns oder in Zeichnungen Karl Anton Flecks.

Erstmals gezeigt werden zudem Fotomontagen aus dem Archiv der Adolf Frohner gemeinnützigen Privatstiftung. Im Spannungsfeld von Selbstsicht, Selbstkonstruktion und Wahrnehmung durch das Gegenüber bildet der Dialog zwischen malerischen Selbstdarstellungen und dokumentarischen wie künstlerischen Porträts eine Annäherung an die vielschichtige Persönlichkeit Adolf Frohners. Die Ausstellung wirft auch die Frage auf, wie sich das künstlerische Selbst heute in Szene setzt.

Kuratorin: Elisabeth Voggeneder

Künstler/innen der Ausstellung: Peter Baum (*1939 in Wien, Österreich), Karl Anton Fleck (* 1928 in Wien, Österreich, † 1983 in Wien, Österreich), Adolf Frohner(* 1934 in Großinzersdorf, Österreich, † 2007 in Wien, Österreich), Didi Sattmann (* 1951 in der Steiermark, Österreich).

 

Mon Afrique

20.10.2019-05.04.2020

Der europäische Blick auf Afrika wird mit Schlagwörtern wie Migration, Armut, Kolonialisierung, aber auch Ursprünglichkeit, Expressivität und Lebensfreude versehen und bleibt stets in Stereotypen verhaftet. Ein Bild jenseits gängiger Klischees zu entwerfen, scheint mit einem linearen Modell unmöglich. Die Ausstellung geht mit persönlichen Geschichten und Sichtweisen auf Spurensuche nach dem Faszinosum des „Fremden“. Gezeigt werden Positionen von Ruth Baumgarte, Magdalena Frey, Adolf Frohner, Pélagie Gbaguidi, Susanne Wenger u.a., die sich divergent gegenüberstehen.

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Das Gemälde Die fremden Gäste (1997) von Adolf Frohner scheint heute aktueller denn je. In seinem Oeuvre spielt die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Historie eine wichtige Rolle. Seine monomentale Installation 40 Schritte durch Europa (1993) in der U-Bahnstation am Wiener Westbahnhof gilt als Höhepunkt seiner Hinterfragung eigener Bestimmtheiten, ebenso das plastische Werk Denkmal für Europa (1976). Auch die Rezeption der Expressivität afrikanischer Kunst in der europäischen Moderne hinterlässt Spuren in seinem Werk – etwa in seinen Masken, seinem Frauenbild oder seinen idealtypischen Entwürfen des Paradieses.

Ein enges Verhältnis zu Afrika entwickelte Ruth Baumgarte im Laufe ihres Lebens. Mit über vierzig Reisen in verschiedenste Länder und Regionen verdichtet sich ihr Blick auf Afrika, der – begeistert von der Vitalität und dem Elan des Landes – ein farbenprächtiges Feuerwerk entwirft, wie in der Arbeit Afrikanische Landschaft (1993).

In Opposition dazu steht die Arbeit von Pélagie Gbaguidi. Ihre kritische Reflexion afrikanischer Historie und europäischer Interpretation wird in expressiv- ironischer Manier vorgetragen. Sie zeigt Verhaltensmuster mit scharfem Blick auf, wie bei der installativen Serie von Zeichnungen Naked Writing (2016).

Susanne Wenger, bekannt als Künstlerin, Schamanin und Abenteurerin, lebte über sechzig Jahre in Nigeria, wo sie ihre künstlerische Arbeit in Beziehung zur Yoruba-Religion entwickelte. Ihre Batik, Skulptur und Malerei steht stark in Zusammenhang mit den örtlichen Riten und Ritualen, gleichzeitig bleiben ihre europäischen Wurzeln im Surrealismus spürbar. Auf ihre Spuren begibt sich Magdalena Frey, die bei einem Besuch der Künstlerin eine bewegende Serie entwickelte und damit auch eine Initialzündung für die Beschäftigung mit Afrika erfuhr.

Kurator/innen: Dieter Ronte und Elisabeth Voggeneder

Teilnehmende Künstler/innen: Ruth Baumgarte (* 1923 in Coburg, Deutschland, † 2013 in Bielefeld, Deutschland), Magdalena Frey (* 1963 in Graz, Österreich), Adolf Frohner (* 1934 in Großinzersdorf, Österreich, † 2007 in Wien, Österreich), Pélagie Gbaguidi (* 1965 in Dakar, Senegal), Susanne Wenger (* 1915 in Graz, Österreich, † 2009 in Oshogbo, Nigeria) u.a.

 

Tickets

Erwachsene € 5
Ermäßigt* € 4

Familienkarte € 10 
(2 Erwachsene, max. 4 Kinder bis 18 Jahre)

Single mit Kind € 5
(1 Erwachsener, max. 4 Kinder bis 18 Jahre)

Familienkarte ermäßigt** € 8
Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei

Kombiticket Kunstmeile Krems € 15 
1 Ticket für Kunsthalle Krems | Karikaturmuseum Krems |
Minoritenplatz mit Forum Frohner, Ernst Krenek Forum und Klangraum Krems Minoritenkirche 


Mit dem IAA Ausweis erhalten haben Sie freien EIntritt.

Schulklassen

Schüler ohne Führung € 2 
Schüler mit Führung € 0,50 (zzgl. Führungspauschale)

Gruppen

Führungen für Gruppen gegen Voranmeldung!

Führung für Gruppen ab 20 Personen € 3 pro Person zzgl. Eintritt
Führung für Gruppen unter 20 Personen € 55 Führungspauschale zzgl. Eintritt

Fremdsprachige Führung:

€ 65 Führungspauschale pro Gruppe zzgl. Eintritt

 

*Ermäßigungen

Erwachsene Ermäßigt* € 4 

Familienkarte ermäßigt** € 8
Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei

Hunde dürfen nicht in Ausstellungen mitgenommen werden!

*Ermäßigungen: Nur gegen Vorlage des jeweils gültigen Ausweises bzw. der Ermäßigungskarte. Lehrlinge, Studierende (bis 26 Jahre), Senior/innen, Menschen mit Behinderung inkl. einer eingetragenen Assistenzperson, Standard Abonnent*innen, Ö1 Club Mitglieder

** nur gegen Vorlage des Familienpass. Information: http://familienpass.at/

Öffnungszeiten und Anfahrt

Forum Frohner
Minoritenplatz 4
3500 Krems-Stein


+43 2732 90 80 10

Di - So und Mo wenn Feiertag 11.00 bis 17.00 Uhr

Ihre Anreisemöglichkeiten

Mit dem Zug

Es gibt stündlich Zugverbindungen von Wien und St. Pölten bis zum Bahnhof Krems.

Fahrplanabfrage: ÖBB

Mit dem Auto

Von Wien oder Salzburg fahren Sie über die A1 und ab St. Pölten/Ost über die S33 nach Krems.
Alternative: Von Wien über die A22 kommend nehmen Sie bei der Abfahrt Stockerau die S5 Richtung Krems.
Im Stadtgebiet wird Sie das Verkehrsleitsystem der Kunstmeile Krems an Ihr Ziel bringen.


Bitte vergewissern Sie sich vor Ihrem Besuch der Ausstellungen, dass Sie einen gültigen Parkschein gelöst haben. Mit der Parkscheibe können Sie 3 Stunden kostenlos in Krems-Stein parken.

Gebührenpflichtige Parkzeiten: Mo. – Fr: 08:00 – 18:00 Uhr und Sa. 08:00 – 12:00 Uhr.
Nähere Infos zum Parken in Krems 

 

Parkdeck „Kunstmeile Krems"

Samstag, Sonn- und Feiertag von 00.00 – 24.00 Uhr
92 Stellplätze, davon zwei behindertengerecht und zwei Familienparkplätze, sowie E-Tankstelle mit zwei Säulen für vier E-Fahrzeuge
Einfahrt über den Welterbeplatz in die Yachthafenstraße

Tagestarif (7:00 – 19:00 Uhr): € 2 pro Stunde, max. € 20 pro Tag
Nachttarif (19:00 – 7:00 Uhr): € 1 pro Stunde, max. € 8 pro Nacht
Für Besucher der Kunstmeile Krems gibt es einen besonderen Rabatt für die Dauer des Aufenthalts in den Ausstellungshäusern von maximal € 2,00 pro Parkticket. Hierfür erhalten Sie das Rabattticket zum Nachstecken bei unseren Kassen.

 

Parkplatz der Stadt Krems am ehemaligen ÖAMTC-Areal

51 Stellplätze, davon 25 Plätze dauerhaft vermietet, Einfahrt Steiner Donaulände, gegenüber der Hausnr. 21
Parktarif: zwei Stunden kostenlos, ab der dritten Stunde € 1 pro Stunde

 

Parkdeck „campus west"

Samstag, Sonn- und Feiertag von 07.00 – 22.00 Uhr:
Parkflächen der Parkgarage, Steiner Landstraße, zur unentgeltlichen Nutzung für max. 12 Stunden.
Ohne Haftung und mit Änderungen vorbehalten. Mehr zum Parkdeck...

 

Ich begann meinen Weg als Maler mit dem Kubismus. Meine großen Vorbilder waren Juan Gris und Pablo Picasso in seiner analytischen Phase. Der Begriff „Form“ war es, den ich aufspüren und erreichen wollte und zwar über die Geometrie.

Adolf Frohner

Gruppenführungen

© Forum Frohner 2018 Foto: Christian Redtenbacher

In kommentierten 60-minütigen Ausstellungsrundgängen werden Ausstellungsthemen und -inhalte präsentiert, es wird über Kunstwerke und Künstlerpersönlichkeiten diskutiert und ein breiter Überblick geboten.

Regelmäßige Führungen

Immer an Sonn- und Feiertagen um 16 Uhr,

mit Einblick in den Klangraum Krems Minoritenkirche Stein und den dazugehörigen Kreuzgang
€ 3 zzgl. Eintritt

Weitere Informationen: 
Tel. +43 (0)2732 90 80 10 oder Email .

Ich versuche nicht, ein schön‐ästhetisches Menschenbild herzustellen. Die Realität nehme ich an, und die ist auch schön und wahr, wenn sie hässlich ist.

Adolf Frohner

Publikation: Adolf Frohner. Malerei.

Anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums des Forum Frohner erscheint das von Dieter Ronte und Elisabeth Voggeneder für die Adolf Frohner gemeinnützige Privatstiftung herausgegebene Werkverzeichnis zu Adolf Frohners Malerei. Die Publikation folgt dem ersten Band Adolf Frohner. Plastik, erschienen im Jahr 2014, in dem Frohners plastisches Werk mit nahezu 250 Objekten dargestellt und die Plastik als impulsgebendes Experimentierfeld seiner Arbeit gezeigt wurde.

Details

Mit der Aufarbeitung seines malerischen Œuvres, das fast 650 Werke umschließt, wurde nun – nach langjähriger Recherche – der Kern seines bildnerischen Wirkens erfasst, mit dem Frohner seit den späten 1960er-Jahren internationale Aufmerksamkeit erlangte. Mit Textbeiträgen zahlreicher Autor/innen wird darin die Bedeutung von Adolf Frohners Malerei aus heutiger Sicht beleuchtet. Die erstmals vorliegende chronologische Auflistung des malerischen Werks bietet die Möglichkeit, neue Schwerpunkte zu finden und Aspekte zu definieren. Ein umfangreicher ergänzender Abschnitt setzt sich mit der Biografie und dem Wirken des engagierten Denkers Frohner auseinander und ist mit einer kompletten Ausstellungsliste und Bibliografie ein wesentlicher Schritt in der kunsthistorischen Aufarbeitung des vielfältigen und umfangreichen Gesamtwerks von Adolf Frohner.

Titel: Adolf Frohner. Malerei. Werkverzeichnis Band 2
Herausgeber: Dieter Ronte, Elisabeth Voggeneder 

Verlag: Kerber Verlag Erscheinungsjahr: 2017 
Format: 28 × 23 cm 
Bindung: Hardcover 
Sprache: Deutsch 
ISBN: 978-3-7356-0241-1 
Seiten: 328 
Textbeiträge: Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Wolfgang Drechsler, Dieter Ronte, Florian Steininger und Elisabeth Voggeneder sowie ein Interview mit Peter Baum 
Verkaufspreis: € 65

Family Factory

© Foto: Christian Redtenbacher

Familienspaß beim Experimentieren mit künstlerischen Techniken im offenen Atelier der Kunstmeile Krems!

Jeden dritten Samstag im Monat stehen Ihnen die Türen des Ateliers offen – egal wie alt Sie sind! Passend zu den verschiedenen Ausstellungen stellt die Kunstvermittlung Materialien zur Verfügung, die Sie selbst verwenden und kreativ einsetzen können.

Wechseln Sie die Perspektive: vom Betrachter der Werke in der Ausstellung – zum künstlerisch Schaffenden. Die Themen der Ausstellungen im Forum Frohner, in der Kunsthalle Krems oder im Karikaturmuseum Krems  inspirieren zur freien Umsetzung im offenen Atelier!

Besonders für Familien ist die Family Factory eine Entdeckungsreise der besonderen Art, der einen aktiven und kurzweiligen Nachmittag im Museum mit kreativer Umsetzung verbindet. Großes Plus: die eigenen Werke dürfen mit nach Hause genommen werden.

 

Termine

15.12.2018  Projekt Raumskulptur

Wir kreieren mit eigenen Ideen neue Raumkonzepte und blicken genau auf architektonische Spezialitäten. Gemeinsam entsteht ein großes Projekt

Termine 2019

15.12.2018 Projekt Raumskulptur
19.01.2019 Im Zeichenstudio: zeichnen mit Kreide, Pastell, Graphik
16.02.2019 Lichtmalerei mit Fotografie, Sand und Cyanotypie
16.03.2019 Experimente zu den Anfängen der Animation
23.03.2019 Kulturblühte: Blühten in Hütte und Fülle!
20.04.2019 Druckwerkstatt: Frühlingserwachen!
18.05.2019 Erzähl mir was! Erfinden, Vorlesen, Spielen
15.06.2019 Auf der Bühne! Bühnenwerkstatt
20.07.2019 Mond - Rakete - Sternenstaub: 50 Jahre Mondlandung
17.08.2019 Blumen, Früchte, Blätter - mit Naturmaterialien malen
21.09.2019 Schattenmalerei mit Licht und Schatten
19.10.2019 Superheros! Mein Superhelden-Comic
16.11.2019 Farbmischerei
14.12.2019 Adventspecial: Sternenwerkstatt
21.12.2019 Es weihnachtet sehr! Geschenkpapier & Co

Samstags, 14.00 - 17.00 Uhr
Atelier der Kunstmeile Krems, Steiner Landstraße 3 / 1. OG
Kostenlose Teilnahme mit gültigem Ticket der Kunstmeile Krems oder € 4 pro Person
Anmeldung erwünscht I +43 (0)2732 90 80 10 oder Email 

 

Vergangene Ausstellungen

© Erhard Stöbe Feedback 2004 © Christian Redtenbacher

Eva und die Zukunft. reloaded

Hommage an Werner Hofmann (part 2)

27.05. – 07.10.2018

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Die 1986 in der Hamburger Kunsthalle von Werner Hofmann und Sigrun Paas veranstaltete Ausstellung Eva und die Zukunft untersuchte das Bild der Frau von der Französischen Revolution bis in die zweite Moderne. Den Titel übernahm Hofmann von Max Klingers Radierzyklus „Eva und die Zukunft“ (1898) mit seinem bis heute nicht geklärten Inhalt: Für ihn handelte es sich um eine Relativierung der negativen religiösen Deutung der Frau und er meinte darin einen Ausweg des Künstlers aus den festgefahrenen charakterlichen Geschlechtervergleichen des späten 19. Jahrhunderts zu erkennen.

In der Schau wurden in zahlreichen Kapiteln die „Gegenbilder“ zu den männlichen Protagonisten von Kunst um 1800, Hofmanns in ganz Europa gefeiertem Ausstellungszyklus, präsentiert. Er wollte den femininen Blick als einen von wichtigen Nebenwegen zeigen, die zur Moderne führten. Somit diente die Ausstellung als Beweis für seine Grundthese einer polyfokalen Struktur der Kunst.

Mehr als drei Jahrzehnte nach Hofmanns Schau hat der Feminismus bereits seine dritte Wiederaufnahme seit 1968 erfahren, und Künstlerinnen wie Renate Bertlmann und VALIE EXPORT wurden schon ab 1990 mit ihren ironisch, oft performativ oder mit neuen Medien vorgetragenen subversiven Inhalten von einer jungen Generation als Vorbilder gefeiert. Ihre Einführung von Kitsch und Pornografie in die Kunst gilt auch aktuell als Antwort auf den politischen Rückfall in alte Geschlechterrollen, die ohnehin erst langsam aufbrechen.

Die kleine Neuauflage von Hofmanns Schau entspricht seiner Intention, in Ausstellungen nie einseitige Positionen zu bestätigen. Mit Blick auf seine bleibende Frage nach der „Gegenstimme“ und seine Vorliebe für beißenden Witz und Wortspiele sowie scheinbar kunstlose Strategien von Kitsch, Pornografie und Karikatur wurden hier die unterschiedlichsten Sichtweisen von historischen und zukünftigen Evas in der Kunst versammelt. Zu Max Klinger und Adolf Frohner gesellen sich Maria Lassnig und VALIE EXPORT, alle anderen Positionen sind von den Kuratorinnen neu mit Bedeutung aufgeladene Beispiele zum Thema.

Begleitend zur Ausstellung findet am 28.09.2018 im mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig‎ (10.00–17.00 Uhr) und am 29.09.2018 im Forum Frohner (12.00–19.00 Uhr) ein Symposium zu Werner Hofmann statt.

Kuratorinnen: Brigitte Borchhardt-Birbaumer/Elisabeth Voggeneder

Künstler/innen: Anna Artaker, Renate Bertlmann, Christa Biedermann, Eva Choung-Fux, DIE DAMEN, Carola Dertnig, VALIE EXPORT, Adolf Frohner, Fanni Futterknecht / Marianne Vlaschits, Günther Heinz, Max Klinger, Kiki Kogelnik, Maria Lassnig, Eva Schlegel, Erhard Stöbe und Bernhard Tragut. 

 

Fokus Frohner

Die Sammlung Gabriel

14.10.2017 – 08.04.2018

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2017 feiert das Forum Frohner sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigt es eine bisher unbekannte Privatkollektion: die Sammlung Gabriel. Das Wiener Sammlerpaar Harald und Mechtilde Gabriel lernte Adolf Frohner in den 1960er-Jahren durch Vermittlung des Galeristen Erich Gabriel kennen, eines Cousins von Harald. Frohner hatte zu dieser Zeit sein Atelier in der Paradisgasse im 19. Wiener Gemeindebezirk, in unmittelbarer Nachbarschaft der Gabriels. So entwickelte sich ein Naheverhältnis und das junge Paar begann Werke des befreundeten Künstlers zu sammeln. In einigen Jahrzehnten entstand eine umfangreiche Sammlung, die sich primär auf das Werk Adolf Frohners konzentriert, nach dem Motto „Fokus Frohner“.

Die persönliche Auswahl stellt einen umfangreichen Querschnitt von Grafiken, Druckgrafiken, Malereien, Objekten sowie Plakaten und Dokumentationsmaterial dar. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeiten der 1960er- und 1970er-Jahre. Schlüsselwerke dieser Schaffensperiode und Raritäten geben einen neuen Einblick in Adolf Frohners Werk.

Entdeckt wurde die Sammlung Gabriel bei der Recherche für das Werkverzeichnis zur Malerei Adolf Frohners, das nach mehrjähriger Arbeit nun zum Jubiläum des Forum Frohner erscheint und bei der Ausstellung präsentiert wird. Im Anschluss an die Eröffnung und die Präsentation findet im Forum Frohner ein Jubiläumsfest statt.

Künstlerische Direktorin: Elisabeth Voggeneder

 

Hommage an Werner Hofmann

Biennale des Jeunes des Paris 1967

21.05. – 01.10.2017

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Brauchen wir moderne Kunst? Als Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts Wien (1962) war Werner Hofmann (geb. 1928 in Wien – gest. 2013 in Hamburg) oft mit dieser Frage konfrontiert. Er setzte sich unermüdlich für die Positionierung der Moderne in Österreich ein und trieb die Internationalisierung der jungen Szene voran. Nicht nur als Ausstellungsmacher, sondern auch als Kunsthistoriker und Intellektueller war er ein widerständiger Denker. Mit der kühnen Theorie, die moderne Kunst aus dem Geist des Mittelalters, aus dem Manierismus oder der Karikatur hervorgehen zu lassen, hat er die Kunstgeschichte umgeschrieben. Heute gilt er als Doyen der europäischen Geistesgeschichte.

 

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Der Künstler beginnt dort, wo für andere die Fakten enden.

Adolf Frohner

Bildcredits

Adolf Frohner, Tag und Nacht, 1984 Foto: Christian Redtenbacher

 

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