Eva und die Zukunft

Hommage an Werner Hofmann (part 2)

27.05. – 07.10.2018

 

Die 1986 in der Hamburger Kunsthalle von Werner Hofmann und Sigrun Paas veranstaltete Ausstellung Eva und die Zukunft untersuchte das Bild der Frau von der Französischen Revolution bis in die zweite Moderne. Den Titel übernahm Hofmann von Max Klingers Radierzyklus „Eva und die Zukunft“ (1898) mit seinem bis heute nicht geklärten Inhalt: Für ihn handelte es sich um eine Relativierung der negativen religiösen Deutung der Frau und er meinte darin einen Ausweg des Künstlers aus den festgefahrenen charakterlichen Geschlechtervergleichen des späten 19. Jahrhunderts zu erkennen.

In der Schau wurden in zahlreichen Kapiteln die „Gegenbilder“ zu den männlichen Protagonisten von Kunst um 1800, Hofmanns in ganz Europa gefeiertem Ausstellungszyklus, präsentiert. Er wollte den femininen Blick als einen von wichtigen Nebenwegen zeigen, die zur Moderne führten. Somit diente die Ausstellung als Beweis für seine Grundthese einer polyfokalen Struktur der Kunst.

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Mehr als drei Jahrzehnte nach Hofmanns Schau hat der Feminismus bereits seine dritte Wiederaufnahme seit 1968 erfahren, und Künstlerinnen wie Renate Bertlmann und VALIE EXPORT wurden schon ab 1990 mit ihren ironisch, oft performativ oder mit neuen Medien vorgetragenen subversiven Inhalten von einer jungen Generation als Vorbilder gefeiert. Ihre Einführung von Kitsch und Pornografie in die Kunst gilt auch aktuell als Antwort auf den politischen Rückfall in alte Geschlechterrollen, die ohnehin erst langsam aufbrechen.

Die kleine Neuauflage von Hofmanns Schau entspricht seiner Intention, in Ausstellungen nie einseitige Positionen zu bestätigen. Mit Blick auf seine bleibende Frage nach der „Gegenstimme“ und seine Vorliebe für beißenden Witz und Wortspiele sowie scheinbar kunstlose Strategien von Kitsch, Pornografie und Karikatur wurden hier die unterschiedlichsten Sichtweisen von historischen und zukünftigen Evas in der Kunst versammelt. Zu Max Klinger und Adolf Frohner gesellen sich Maria Lassnig und VALIE EXPORT, alle anderen Positionen sind von den Kuratorinnen neu mit Bedeutung aufgeladene Beispiele zum Thema.

Begleitend zur Ausstellung findet am 28.09.2018 im mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig‎ (10.00–17.00 Uhr) und am 29.09.2018 im Forum Frohner (12.00–19.00 Uhr) ein Symposium zu Werner Hofmann statt.

Kuratorinnen: Brigitte Borchhardt-Birbaumer/Elisabeth Voggeneder

Künstler/innen: Anna Artaker, Renate Bertlmann, Christa Biedermann, Eva Choung-Fux, DIE DAMEN, Carola Dertnig, VALIE EXPORT, Adolf Frohner, Fanni Futterknecht / Marianne Vlaschits, Günther Heinz, Max Klinger, Kiki Kogelnik, Maria Lassnig, Eva Schlegel, Erhard Stöbe und Bernhard Tragut. 

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Regelmäßige Führungen

Dauer: ca. 60 Minuten 
an Sonn- und Feiertagen um 16 Uhr, mit Einblick in den Klangraum Krems Minoritenkirche Stein und den dazugehörigen Kreuzgang 
3 € zzgl. Eintritt

 

Für Schulklassen

 

Eva bestimmt ihre Zukunft selbst!

Mythologische und christliche Geschichten definierten lange die Rolle der Frau in der westlichen Kultur. Radierungen zu Adam und Eva im Paradies von Max Klinger und Adolf Frohners Urteil des Paris bilden den Ausgangspunkt um uns mit dem Rollenbild der Frau in der Kunst auseinanderzusetzen. Durch genaue Bildbetrachtung und Diskussion erfahren wir nicht nur Hintergründe sondern ergründen anhand der Werke von zeitgenössischen Künstler/innen die Möglichkeiten Kunst als Mittel der kritischen Stimme einzusetzen.

Empfohlen für Schüler/innen ab 10 Jahren, insbesondere für Bildnerische Erziehung und Geschichte und Politische Bildung.

Führungen 60 oder 90 Min

 

Eva – Time to feed back!

Wie wurde die Rolle der Frau in der Kunst dargestellt? Wie verlief der historische, soziale, künstlerische und private Entwicklungsweg der Frau von der griechischen Mythologie (Urteil des Paris) und der christlichen Symbolik (Eva & Schlange) bis heute? Einzelne Aspekte dieses langen und beschwerlichen Weges der Emanzipation werden von 16 Künstler/innen mittels unterschiedlicher Medien (Skulptur, Fotografie, Malerei, Videoperformance, Radierungen) visualisiert. Wir erfahren Hintergründe, lernen jedoch auch durch die intensive Werkbetrachtung und Diskussion wie man künstlerisch die eigene Meinung wiedergeben kann.

Beim Workshop (180 Min.) können die Schüler/innen, angeregt durch die Ausstellung, selbst Kunst als Mittel des Protests einsetzen und durch das Medium Video kritisch ihre Stimme erheben.

Empfohlen für Schüler/innen ab 14 Jahren, insbesondere zur Maturavorbereitung für Bildnerische Erziehung und Geschichte und Politische Bildung.

Führungen 60 oder 90 Min.,Workshops 180 Min.

 

Führung buchen?  Unsere Kunstvermittlung steht Ihnen für eine individu­elle Bera­tung und Anmel­dung gerne zur Verfü­gung. 
Büro­zei­ten Mo-Fr, 9.00–16.00 Uhr

Kontakt
T +43 2732 908010 
E

 

Symposium Werner Hofmann

Kunstgeschichte als produktive Destruktion
28. – 29.09.2018
Eine Zusammenarbeit des mumok und des Forum Frohner in Kooperation mit dem Forum Morgen

zum Programm>>

 

Services und Informationen

Vorschau

© Adolf Frohner
Tag und Nacht, 1984

Foto: Christian Redtenbacher

Fotografie+Malerei!

im Werk von Adolf Frohner
21.10.2018-07.04.2019

Seit der Erfindung des fotografischen Mediums stehen Fotografie und Malerei in reger Wechselwirkung. Orientierte sich die Fotografie zunächst an der Malerei und ihrer atmosphärischen Wirkung, so nutzte die Malerei umgekehrt fotografische Motive als Vorbild. Im 20. Jahrhundert brachen die Grenzen zwischen den Kunstdisziplinen immer mehr auf und das fotografische Bild wurde Teil malerischer Strategien. Heute bedient man sich selbstverständlich am Repertoire aller Medien.

Mehr Information

Dass auch Adolf Frohner wesentliche Impulse seines Werkes der Auseinandersetzung mit dem fotografischen Medium verdankt, wurde durch die Aufarbeitung seines Archives sichtbar. Frohner begab sich seit den 1960er Jahren mit seinem Fotoapparat auf Spurensuche und interessierte sich für Strukturen und Zeichen an Wänden ebenso wie für Unscheinbares und Zufälliges. Experimentierend arbeitete er eigene und gefundene Fotografien in seine malerischen Objekte ein und leistete mit dieser Integration des fotografischen Bildes einen entscheidenden Beitrag zur Erweiterung des Tafelbildes und den Diskurs um Abbild und Realität.

Die Ausstellung zeigt erstmals den Zusammenhang zwischen Adolf Frohners Fotografie und seiner Malerei auf und skizziert anhand signifikanter Werkbeispiele das Verhältnis von Fotografie und Malerei in Werken von Zeitgenossen Frohners bis zur heutigen Generation.

Kuratorin: Elisabeth Voggeneder

 

 

Tickets

Erwachsene € 5
Ermäßigt* € 4

Familienkarte € 10 
(2 Erwachsene, max. 4 Kinder bis 18 Jahre)

Single mit Kind € 5
(1 Erwachsener, max. 4 Kinder bis 18 Jahre)

Familienkarte ermäßigt** € 8
Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei

Kombiticket Kunstmeile Krems € 15 
1 Ticket für Kunsthalle Krems | Karikaturmuseum Krems |
Minoritenplatz mit Forum Frohner, Ernst Krenek Forum und Klangraum Krems Minoritenkirche

 

Super-Kombiticket Kunstmeile Krems € 18 
einmaligen Eintritt in folgende Kunstinstitutionen museumkrems, Kunsthalle Krems in der Dominikanerkirche, Kunsthalle Krems, Karikaturmuseum Krems,
Minoritenplatz mit Forum Frohner, Ernst Krenek Forum und Klangraum Krems Minoritenkirche

 


Mit dem IAA Ausweis erhalten haben Sie freien EIntritt.

Schulklassen

Schüler ohne Führung € 2 
Schüler mit Führung € 0,50 (zzgl. Führungspauschale)

Gruppen

Führungen für Gruppen gegen Voranmeldung!

Führung für Gruppen ab 20 Personen € 3 pro Person zzgl. Eintritt
Führung für Gruppen unter 20 Personen € 55 Führungspauschale zzgl. Eintritt

Fremdsprachige Führung:

€ 65 Führungspauschale pro Gruppe zzgl. Eintritt

 

*Ermäßigungen

Erwachsene Ermäßigt* € 4 

Familienkarte ermäßigt** € 8
Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei

Hunde dürfen nicht in Ausstellungen mitgenommen werden!

*Ermäßigungen: Nur gegen Vorlage des jeweils gültigen Ausweises bzw. der Ermäßigungskarte. Lehrlinge, Studierende (bis 26 Jahre), Senior/innen, Menschen mit Behinderung inkl. einer eingetragenen Assistenzperson, Standard Abonnent*innen, Ö1 Club Mitglieder

** nur gegen Vorlage des Familienpass. Information: http://familienpass.at/

Öffnungszeiten und Anfahrt

Forum Frohner
Minoritenplatz 4
3500 Krems-Stein


+43 2732 90 80 10

Di - So und Mo wenn Feiertag 11.00 bis 17.00 Uhr

ausstellungsfreie Zeit: 09.10. bis 20.10.2018

Am Sonntag, 23.09.2018 findet der Wachau Marathon in Krems und der Wachau statt. Damit verbunden sind Straßensperren rund um das Event. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Wachau Marathon [hier].

**Fußgänger-Durchgang Steiner Landstraße – Dr.-Karl-Dorrek-Straße geschlossen**

Auf Grund des Fortschreitens der Bauarbeiten am Franz-Zeller-Platz wurde die provisorische Rampe vor der Kunsthalle Krems zum Teil wieder geschlossen. Der Zugang zur Kunsthalle Krems bleibt aus Richtung Steiner Landstraße geöffnet. Die Umleitung für Fußgänger geht nun wieder über die Karl-Eybl-Gasse, Ringstraße und Franz-Zeller-Platz/Dr.-Karl-Dorrek-Straße.

Ihre Anreisemöglichkeiten

Mit dem Zug

Es gibt stündlich Zugverbindungen von Wien und St. Pölten bis zum Bahnhof Krems.

Fahrplanabfrage: ÖBB

Mit dem Auto

Von Wien oder Salzburg fahren Sie über die A1 und ab St. Pölten/Ost über die S33 nach Krems.
Alternative: Von Wien über die A22 kommend nehmen Sie bei der Abfahrt Stockerau die S5 Richtung Krems.
Im Stadtgebiet wird Sie das Verkehrsleitsystem der Kunstmeile Krems an Ihr Ziel bringen.


Bitte vergewissern Sie sich vor Ihrem Besuch der Ausstellungen, dass Sie einen gültigen Parkschein gelöst haben. Mit der Parkscheibe können Sie 3 Stunden kostenlos in Krems-Stein parken.

Gebührenpflichtige Parkzeiten: Mo. – Fr: 08:00 – 18:00 Uhr und Sa. 08:00 – 12:00 Uhr.
Nähere Infos zum Parken in Krems 

 

Parkdeck „Kunstmeile Krems"

Samstag, Sonn- und Feiertag von 00.00 – 24.00 Uhr
92 Stellplätze, davon zwei behindertengerecht und zwei Familienparkplätze, sowie E-Tankstelle mit zwei Säulen für vier E-Fahrzeuge
Einfahrt über den Welterbeplatz in die Yachthafenstraße

Tagestarif (7:00 – 19:00 Uhr): € 2 pro Stunde, max. € 20 pro Tag
Nachttarif (19:00 – 7:00 Uhr): € 1 pro Stunde, max. € 8 pro Nacht
Für Besucher der Kunstmeile Krems gibt es einen besonderen Rabatt für die Dauer des Aufenthalts in den Ausstellungshäusern von maximal € 2,00 pro Parkticket. Hierfür erhalten Sie das Rabattticket zum Nachstecken bei unseren Kassen.

 

Parkplatz der Stadt Krems am ehemaligen ÖAMTC-Areal

51 Stellplätze, davon 25 Plätze dauerhaft vermietet, Einfahrt Steiner Donaulände, gegenüber der Hausnr. 21
Parktarif: zwei Stunden kostenlos, ab der dritten Stunde € 1 pro Stunde

 

Parkdeck „campus west"

Samstag, Sonn- und Feiertag von 07.00 – 22.00 Uhr:
Parkflächen der Parkgarage, Steiner Landstraße, zur unentgeltlichen Nutzung für max. 12 Stunden.
Ohne Haftung und mit Änderungen vorbehalten. Mehr zum Parkdeck...

 

Ich begann meinen Weg als Maler mit dem Kubismus. Meine großen Vorbilder waren Juan Gris und Pablo Picasso in seiner analytischen Phase. Der Begriff „Form“ war es, den ich aufspüren und erreichen wollte und zwar über die Geometrie.

Adolf Frohner

Publikation: Adolf Frohner. Malerei.

Anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums des Forum Frohner erscheint das von Dieter Ronte und Elisabeth Voggeneder für die Adolf Frohner gemeinnützige Privatstiftung herausgegebene Werkverzeichnis zu Adolf Frohners Malerei. Die Publikation folgt dem ersten Band Adolf Frohner. Plastik, erschienen im Jahr 2014, in dem Frohners plastisches Werk mit nahezu 250 Objekten dargestellt und die Plastik als impulsgebendes Experimentierfeld seiner Arbeit gezeigt wurde.

Details

Mit der Aufarbeitung seines malerischen Œuvres, das fast 650 Werke umschließt, wurde nun – nach langjähriger Recherche – der Kern seines bildnerischen Wirkens erfasst, mit dem Frohner seit den späten 1960er-Jahren internationale Aufmerksamkeit erlangte. Mit Textbeiträgen zahlreicher Autor/innen wird darin die Bedeutung von Adolf Frohners Malerei aus heutiger Sicht beleuchtet. Die erstmals vorliegende chronologische Auflistung des malerischen Werks bietet die Möglichkeit, neue Schwerpunkte zu finden und Aspekte zu definieren. Ein umfangreicher ergänzender Abschnitt setzt sich mit der Biografie und dem Wirken des engagierten Denkers Frohner auseinander und ist mit einer kompletten Ausstellungsliste und Bibliografie ein wesentlicher Schritt in der kunsthistorischen Aufarbeitung des vielfältigen und umfangreichen Gesamtwerks von Adolf Frohner.

Titel: Adolf Frohner. Malerei. Werkverzeichnis Band 2
Herausgeber: Dieter Ronte, Elisabeth Voggeneder 

Verlag: Kerber Verlag Erscheinungsjahr: 2017 
Format: 28 × 23 cm 
Bindung: Hardcover 
Sprache: Deutsch 
ISBN: 978-3-7356-0241-1 
Seiten: 328 
Textbeiträge: Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Wolfgang Drechsler, Dieter Ronte, Florian Steininger und Elisabeth Voggeneder sowie ein Interview mit Peter Baum 
Verkaufspreis: € 65

Vergangene Ausstellungen

© Adolf Frohner, Hochzeit der Schwestern, 1967, Öl und Graphit auf Leinwand, 100 x 80 cm, Sammlung Gabriel, Foto: Christian Redtenbacher

Fokus Frohner.

Die Sammlung Gabriel

14.10.2017-08.04.2018

2017 feiert das Forum Frohner sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigt es eine bisher unbekannte Privatkollektion: die Sammlung Gabriel. Das Wiener Sammlerpaar Harald und Mechtilde Gabriel lernte Adolf Frohner in den 1960er-Jahren durch Vermittlung des Galeristen Erich Gabriel kennen, eines Cousins von Harald. Frohner hatte zu dieser Zeit sein Atelier in der Paradisgasse im 19. Wiener Gemeindebezirk, in unmittelbarer Nachbarschaft der Gabriels. So entwickelte sich ein Naheverhältnis und das junge Paar begann Werke des befreundeten Künstlers zu sammeln. In einigen Jahrzehnten entstand eine umfangreiche Sammlung, die sich primär auf das Werk Adolf Frohners konzentriert, nach dem Motto „Fokus Frohner“.

Die persönliche Auswahl stellt einen umfangreichen Querschnitt von Grafiken, Druckgrafiken, Malereien, Objekten sowie Plakaten und Dokumentationsmaterial dar. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeiten der 1960er- und 1970er-Jahre. Schlüsselwerke dieser Schaffensperiode und Raritäten geben einen neuen Einblick in Adolf Frohners Werk.

Entdeckt wurde die Sammlung Gabriel bei der Recherche für das Werkverzeichnis zur Malerei Adolf Frohners, das nach mehrjähriger Arbeit nun zum Jubiläum des Forum Frohner erscheint und bei der Ausstellung präsentiert wird. Im Anschluss an die Eröffnung und die Präsentation findet im Forum Frohner ein Jubiläumsfest statt.

Künstlerische Direktorin: Elisabeth Voggeneder

Impressionen des Jubiläumsfests

Das Forum Frohner feierte am Samstag, 14. Oktober 2017, sein zehnjähriges Bestehen mit einem Fest und der Eröffnung der neuen Ausstellung „Fokus Frohner. Die Sammlung Gabriel“, die noch bis 8. April 2018 zu sehen ist. Zahlreiche Gäste aus Politik, Kunst, Kultur und Medien folgten der Einladung, darunter auch viele Weggefährten des Künstlers Adolf Frohner (1934 – 2007), dem das Forum Frohner gewidmet ist.

 

Hommage an Werner Hofmann.

Biennale des Jeunes des Paris 1967

21.05.2017-01.10.2017

Brauchen wir moderne Kunst? Als Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts Wien (1962) war Werner Hofmann (geb. 1928 in Wien – gest. 2013 in Hamburg) oft mit dieser Frage konfrontiert. Er setzte sich unermüdlich für die Positionierung der Moderne in Österreich ein und trieb die Internationalisierung der jungen Szene voran. Nicht nur als Ausstellungsmacher, sondern auch als Kunsthistoriker und Intellektueller war er ein widerständiger Denker. Mit der kühnen Theorie, die moderne Kunst aus dem Geist des Mittelalters, aus dem Manierismus oder der Karikatur hervorgehen zu lassen, hat er die Kunstgeschichte umgeschrieben. Heute gilt er als Doyen der europäischen Geistesgeschichte.

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Ich versuche nicht, ein schön‐ästhetisches Menschenbild herzustellen. Die Realität nehme ich an, und die ist auch schön und wahr, wenn sie hässlich ist.

Adolf Frohner

Der Künstler beginnt dort, wo für andere die Fakten enden.

Adolf Frohner

Family Factory

© Foto: Christian Redtenbacher

Familienspaß beim Experimentieren mit künstlerischen Techniken im offenen Atelier der Kunstmeile Krems!

Jeden dritten Samstag im Monat stehen Ihnen die Türen des Ateliers offen – egal wie alt Sie sind! Passend zu den verschiedenen Ausstellungen stellt die Kunstvermittlung Materialien zur Verfügung, die Sie selbst verwenden und kreativ einsetzen können.

Wechseln Sie die Perspektive: vom Betrachter der Werke in der Ausstellung – zum künstlerisch Schaffenden. Die Themen der Ausstellungen im Forum Frohner, in der Kunsthalle Krems oder im Karikaturmuseum Krems  inspirieren zur freien Umsetzung im offenen Atelier!

Besonders für Familien ist die Family Factory eine Entdeckungsreise der besonderen Art, der einen aktiven und kurzweiligen Nachmittag im Museum mit kreativer Umsetzung verbindet. Großes Plus: die eigenen Werke dürfen mit nach Hause genommen werden.

 

Termine

Sa., 15.09.2018  Druckwerkstatt

Was ist Hochdruck, Tiefdruck oder Handdruck? Die Druckerpresse und andere Utensilien stehen zum Ausprobieren zur Verfügung. Mit einfachen Anleitungen bringen wir schöne Motive aufs Papier.

 

Sa., 20.10.2018  So ein schräges Objekt?!

Ob Figuren, Köpfe oder abstrakte Skulpturen, wir lassen uns von der Ausstellung Picasso – Gorky – Warhol in der Kunsthalle Krems zum Gestalten inspirieren. Dabei greifen wir auf Kleister, Papier und andere Haushaltsmaterialien zurück.

 

Sa., 17.11.2018  Spinnst du?

Vom Spinnrad zum Webstuhl: Wir drehen Seile, schauen einem Profi zu und arbeiten mit Materialien wie Hanf oder Sisal. Außerdem sehen wir uns alte Techniken wie Blättchenweben oder Handspinnen an… und wie wir spinnen!

 

Sa., 15.12.2018  Projekt Raumskulptur

Wir kreieren mit eigenen Ideen neue Raumkonzepte und blicken genau auf architektonische Spezialitäten. Gemeinsam entsteht ein großes Projekt

 

14.00 - 17.00 Uhr
Atelier der Kunstmeile Krems, Steiner Landstraße 3 / 1. OG
kostenlose Teilnahme mit gültigem Ticket der Kunstmeile Krems oder € 3 pro Person
Anmeldung erwünscht I +43 (0)2732 90 80 10 oder Email 

 

Gruppenführungen

© Forum Frohner 2018 Foto: Christian Redtenbacher

In kommentierten 60-minütigen Ausstellungsrundgängen werden Ausstellungsthemen und -inhalte präsentiert, es wird über Kunstwerke und Künstlerpersönlichkeiten diskutiert und ein breiter Überblick geboten.

Regelmäßige Führungen

Immer an Sonn- und Feiertagen um 16 Uhr,

mit Einblick in den Klangraum Krems Minoritenkirche Stein und den dazugehörigen Kreuzgang
€ 3 zzgl. Eintritt

Weitere Informationen: 
Tel. +43 (0)2732 90 80 10 oder Email .

Bildcredits

Maria Lassnig, Erschaffung der Eva, 1962/63 © Maria Lassnig Stiftung Foto © mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Artothek des Bundes

 

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